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Mit dem Doppelpaddel den Wartburgkreis durchquert

Die Mitglieder vom Kanu-Club „Rennsteig“ Hörschel e.V. überraschten jetzt mit einem ganz besonderen Höhepunkt. „Als Herausforderung stand eine insgesamt 40 Kilometer lange Distanz zwischen Gerstungen und Mihla auf dem Plan“, erzählte der Vorstandsvorsitzende des Kanu-Clubs, Marco Schulz, über den ersten Werra-Marathon, den die Teilnehmer auf dem hessisch-thüringischen Grenzfluss in zwei Abschnitten meisterten.

 

Kurz bevor morgens um 8 Uhr genau ein Dutzend Boote in Gerstungen (Wartburgkreis) ablegten, wiesen der Vereinsvorsitzende sowie das Vereinsmitglied Michael Elmrich noch auf Besonderheiten dieses ersten, insgesamt 23 Kilometer langen Abschnittes hin. Neben zahlreichen Eisenachern stiegen auch Teilnehmer aus Kassel, Bad Hersfeld und Steinbach-Hallenberg in die Einer- und Zweier-Paddelboote.

 

Die stattliche Distanz machte sich in den Armen der Teilnehmer bemerkbar. Den Zwischenstopp auf dem Vereinsgelände in Hörschel nahmen die Paddler nach langen Stunden auf dem Fluss dankbar an. Vereinsmitglieder organisierten eine Stärkung aus belegten Brötchen, Würstchen, Kaffee und isotonischen Getränken.

Der Startschuss zur zweiten Etappe, bei dem sich weitere Paddler anschlossen, folgte um 13 Uhr. Schnell erreichten die 17 Boote auf dem Wasser die nächste Umtragestelle am Wehr in Spichra. „Die Umtragemöglichkeiten, insbesondere in Sallmannshausen und Wommen, waren kaum befriedigend“, sagte der Vereinsvorsitzende über den ersten Streckenabschnitt. Gerade in Wommen wurde durch Bereitschaft eines Vereinsmitgliedes die Umtragestelle im Vorfeld so weit hergerichtet, dass die Teilnehmer des Werra-Marathons wenigstens trockenen Fußes blieben. Die Umtragestation in Wommen schätzte der Vorstandsvorsitzende mehr als bedenklich ein. Gefahrlos ließen sich dort alleine Boote schwerlich umtragen.

 

Gegen 16 Uhr trafen die Paddler im Ziel in Mihla ein. „Ohne die vielen Helfer wäre der erste Werra-Marathon kein Erfolg geworden“, dankte der Vereinsvorsitzende den zahlreichen Helfern an den Umtragestellen und auf dem Vereinsgelände sowie den Organisatoren des Rücktransports der Boote und der Paddler.

Marco Schulz konnte an elf Paddler, die die gesamte Strecke zwischen Gerstungen und Mihla absolvierten, Urkunden überreichen, darunter an die älteste Teilnehmerin mit 75 Jahren. „Die jüngste Paddlerin war unser Vereinsmitglied Amy Gulden mit zehn Jahren“, freute sich der Vereinschef.

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Veröffentlichung

Do, 10. Oktober 2024

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